Sie nehmen keine Drogen? Sind sie sich sicher? Die Natur ist eine Welt der Drogen. Als wäre es gewollt, daß Mensch und Tier dem Alltag mithilfe von diversen Substanzen entfliehen.
Jeder kennt bestimmt die Aufnahmen von Affen die sich an alkoholhältigen Früchten laben. Jeder weiß daß Vögel gerne in alte gärende Äpfel picken und sich laben.
Bei der Frage „Wozu?“ scheiden sich dann wohl die Geister oder es gibt unterschiedlichste vordergründige Motive.
Doch allen Wesen scheint eins gleich zu sein: Das Bewußtsein für kurz umzuschalten auf eine andere Erfahrungsebene, Sichtweise. Man kann auch einfach „abschalten“ sagen, was den Kern jedoch nicht ganz trifft.
Manche wollen vergessen, manche wollen etwas erleben. Und fast alle Menschen nehmen Drogen ohne es bewußt zu wissen.
Denken Sie mal an Ihren Kaffee oder Kakao oder Schwarztee. Und das sind nur die gängigsten Drogen. Selbst die Mormonen, welche Drogen ablehnen, nehmen als Lieblingsgetränk einen psychoaktiven Tee zu sich.
Der Drang der Tabakraucher ist nach wie vor ungebrochen, trotz immensen Preissteigerungen.
Alkohol, welcher ebenfalls großes Suchtpotential aufweist, prägt die „Kulturen“ der Welt.
Diese beiden gefährlichen Drogen, woran man nicht nur wegen Folgeschäden stirbt, sind legal, und wurden bzw werden gefördert sogar, während andere weniger gefährliche Drogen wie Cannabis als gängiges Beispiel auf schwarzen Listen stehen.
Die „Demokratie“ bestimmt was wir zu uns nehmen dürfen, ja was wir zu uns nehmen sollen.
So gehört der morgendliche Kaffee und das Feierabendbier zum Alltag vieler Menschen.
Aber wieviele psychoaktive Substanzen erzeugt eigentlich die Natur?
Das kann man bestimmt weniger in Zahlen sagen als ein paar Beispiele zu nennen.
Alkaloide, Cannabinoide, und wie sie alle heißen, kommen wie heute erforscht nicht nur in einer bzw. wenigen Pflanzen vor.
Es gibt diese chemischen Verbindungen in vielen Arten und sie unterscheiden sich in ihrer Wirkungsweise zum Teil erheblich.
Selbst Cannabinoide wurden in Kakao und Kaffee, in Moosarten etc. gefunden.
Und im Menschen selbst, welcher einen eigenen Haushalt besitzt, der bei kranken Menschen gestört sein kann.
Unser Körper produziert zum Teil selbst Drogen wie (Nor-)Adrenalin und Seratonin.
Christian Rätsch brachte ein wohl noch unvollständiges wenn auch mächtiges Werk über psychoaktive Pflanzen heraus: „Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen“, wobei sogar Pilze erwähnt werden.
Die Frage wozu es so enorm viele „giftige“ Pflanzen und Pilze und Tiere gibt, kann man wohl nicht beantworten, höchstens diskutieren mit Philosophen und Wissenschaftlern.
Ob nun Nahrung sogar als Droge zum Besserfühlen zu sehen sei, lasse ich mal dahingestellt.
Sogar Menschen welche gar nichts essen und trinken gibt es. oe1.ORF.at Kultur
Die Seele der Natur – als Gesamtheit - bleibt uns ohne Erkenntnis über deren Ursprung somit wohl verborgen, oder man gibt sich einem Glauben hin, sei es nun Naturreligion, Darwinismus, Monotheismus oder Vielgötterglauben, selbst protestantische Ethik. Das ist jedes Menschen individuelle Entscheidung und sollte respektvoll behandelt werden.
Bestenfalls versucht man nämlich im Glauben der menschlichen Natur, dem Pfad eines reinen Gewissens zu folgen. Etwas Gutem anzuhängen.
Fest steht daß alle möglichen Drogen, seit jeher von Mensch und Tier konsumiert wurden.
Einerseits wollte man Krankheiten damit heilen, was wohl mit Erfolg verbunden war, sonst hätten sich Schamanen und Mediziner nicht bis in heutige Zeit gehalten, andererseits wollte man die Unwirklichkeit, oder sollten wir es lieber realere Bewußtseinszustände nennen(?), erforschen, etwas erleben, Hilfe in ihnen suchen.
Suspekt erscheint nun die Tatsache, daß diktiert wird welche Art von Drogen normal und legal gelten sollen.
Das oben erwähnte Buch enthält übrigens knapp 1000 A4-Seiten über alle möglichen Pflanzen und Pilze.
Unsere zivilisierte Welt hat sich so weit fortgebildet, daß man heute über die Natur so gut wie nichts mehr weiß bzw. wissen will. Das Erdöl und die einhergehende Chemie beherrschen unser Dasein, und es gibt mehr Kranke als wohl je zuvor, man denke nur an die extreme Zunahme von Atemwegserkrankungen etc.
Die Kräfte der Natur kommen ins Schleudern, dank Gensaat und unzähligen Umweltgiften, sowie systematischer Zerstörung im Namen der „Hilfe“ - ich erwähne hier nur den Drogenkrieg und die versuchte Ausrottung des Hanfes.
Es bleibt zu sagen wir alle sind Natur, ein Teil von ihr. Wenn wir uns gegen sie entscheiden entscheiden wir uns gegen uns.
Das Leben hat uns so viel zu bieten, nutzen wir das Angebot!
Natürlich mit Bedacht nachdem man weiß was man will: Set, Setting & Dosis(!)
Wir leben in einer Natur der Drogen, der chemischen Vorgänge, in der psychoaktive Drogen ihren festen Bestandteil besitzen.
Und dennoch sind wir mehr als diese:
"Fritz Albert Popp sagt, das biochemische Weltbild ist unglaublich naiv. Zu glauben, dass unser ganzer Körper sozusagen über Enzyme, Hormone und so weiter - über den Blutkreislauf - gesteuert würde, ist naiv. Es würde nie funktionieren, Milliarden von Zellen so zu koordinieren. Das geht nur über Licht, mit Lichtgeschwindigkeit"
Hiermit beende ich meine kleinen grundlegenden Ausführungen zum Thema Drogen.
Mary Jane.



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