Royal Queen Seeds

Hanfsamen
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  1. #1
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    Merkel möchte Dialog über die Zukunft

    Angela Merkel will unsere Vorschläge für die Zukunft Deutschlands hören. Kann sie haben

    Zwei Cannabis-Fragen sind, dank dem DHV, jetzt schon unter den Top 10. Mit wenigen tausend Klicks können wir aber noch weiter nach oben rutschen, und vor allen Dingen noch mehr Fragen platzieren.
    Wenn viele verschiedene, gut geschriebene Fragen zum Thema Cannabis ins obere Feld kommen, wird es Merkel sehr schwer fallen, dass Thema einfach abzublocken. Auch die Medien werden definitiv darüber berichten!

    Ihr könnt auf der Website nach Stichwort Cannabis suchen, oder einfach diese Vorschläge hier unterstützen, sie sind alle pro-Legalisierung und meiner Meinung nach ziemlich gut geschrieben.


    https://www.dialog-ueber-deutschland...ms_idIdea=2070

    https://www.dialog-ueber-deutschland...cms_idIdea=374

    https://www.dialog-ueber-deutschland...ms_idIdea=2690

    https://www.dialog-ueber-deutschland...ms_idIdea=1975

    https://www.dialog-ueber-deutschland...cms_idIdea=178
    Geändert von groooveman85 (05.02.2012 um 12:27 Uhr)

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu groooveman85 für den nützlichen Beitrag:

    jim.knopf (06.02.2012)

  3. #2
    Chief ;) Avatar von Dr. Greenthumb
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    ... mittlerweile sind die beiden populärsten Fragen zum Cannabis auf Platz 2 / 3 der Top fünf in der entsprechenden Kategorie
    Grow- und Headshop-Verzeichnis - Cannabis Samen
    opencannabis auf: Facebook, YouTube, Twitter


    ~ bitte keine Fragen per PN, dafür ist das Forum da ~

  4. #3
    Supernanny Avatar von Eastside Growers
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    Wir konnten die Vorschläge bedenkenlos unterstützen und haben mitgemacht.

  5. #4
    User Avatar von Surak
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    Frau Dyckmans hat sich für einen 'Erhalt' des Cannabisverbotes ausgesprochen. Prohibitionismus - neuerdings also ein bedrohtes Kulturgut? Ein ebenso interessanter wie aufschlußreicher Standpunkt der ansonsten so schweigsamen Bundesdrogenbeauftragten, die sich vermutlich aufgrund des in der letzten Zeit deutlich gesteigerten Medieninteresses an der drogenpolitischen Thematik mehr oder weniger genötigt sah, sich doch endlich einmal zu Wort zu melden.

    Freilich mit der üblichen und mehr als dürftigen, undurchdachten 'Argumentation', die wir aus den Reihen von Union und FDP bereits kennen: Das Cannabisverbot sei ein wichtiges "Signal" für Heranwachsende und als solches geradezu unverzichtbar, betonte sie erneut.

    Ein Signal an Heranwachsende zu senden mag im drogenpolitischen Kontext durchaus eine gewisse Bedeutung und Berechtigung haben, denke ich. Signale sind aber auch preiswerter zu haben: Denken wir an die Warnhinweise auf den Verpackungen von Tabakwaren, die ein deutliches Signal senden. Auch die Unverfügbarkeit von Tabakwaren ohne Altersnachweis an den Automaten sendet ein für den Staat offensichtlich finanziell erschwingliches Signal an Minderjährige, welches deutlich macht, daß sie nur unter Mißachtung bestimmter Vorschriften und Konventionen an diese Produkte kommen würden, die im Falle von Tabak aber zumindest einer gewissen Qualitätskontrolle unterliegen - worauf wir bei Cannabisprodukten bislang vergeblich gewartet haben.

    Ein Signal; gut und schön - aber zu welchem Preis, Frau Dyckmans? Um dies zumindest einmal in finanziellen Kategorien greifbar zu machen, mag ein gelegentlicher Blick auf die Prohibitionsuhr für Journalisten wie Politiker gleichermaßen erhellend sein: Die Prohibitionsuhr

    Natürlich ist Geld nicht alles und man kann nicht jeden Sachverhalt in finanziellen Kategorien bemessen. Und so stellt sich im Cannabiskontext beim näheren Hinsehen vielleicht auch die Frage, ob sich die Erhaltung des Cannabisverbotes um jeden Preis gesundheitspolitisch und moralisch in irgend einer Weise bezahlt macht. Lohnt sich die Erhaltung des horrende Kosten verursachenden Verbotes auch um den Preis einer Bleivergiftung, wie wir sie in den vergangenen Jahren immer mal wieder erleben durften?
    Oder ist eine Vergiftung mit Blei oder kunststoffhaltigen und legal vermarkteten Streckmitteln wie Brix ebenfalls als unverzichtbares Signal für Jugendliche zu werten? Möglicherweise entspricht eine solche Denkweise ja wirklich eher dem Geschmack von Union und FDP - man weiß es nicht wirklich, denn zu diesen Fragen wird dort bislang nicht Stellung bezogen - oder sollte uns da etwas entgangen sein?

    Weiterhin bedauert Frau Dyckmans - und das klingt zunächst widersprüchlich - daß es leider nicht gelänge, die Gefährlichkeit von Hanf in hinreichendem Maße deutlich zu machen. Warum gelingt das nicht, frage ich mich... Liegt es daran, daß man aus machtpolitischem Kalkül eine Problematik zu konstruieren sucht, die mit der Wirklichkeit nicht zur Deckung zu bringen ist? Wie auch immer; sie gesteht ein, daß es nicht gelingt - obwohl wir dieses großartige, wichtige und unermeßlich teure Signal seit fast 40 Jahren Tag für Tag an unsere Jugendlichen senden und reihenweise Schmerzpatienten und chronisch Kranke dafür ohne Rücksicht auf Verluste in die Kriminalisierung, den finanziellen Ruin oder in den Wahnsinn und die Psychiatrisierung treiben. Ganz großes Tennis, Frau Dyckmans: Respekt!

    Also fassen wir zusammen: Man möchte etwas deutlich machen: Eine Gefahr! Und diese steht offenbar mit Hanfkonsum in Verbindung... klar soweit? ;o) Dazu benötigt man aus Sicht von Frau Dyckmans aber offensichtlich ein Signal, welches man im Erhalt des Prohibitionismus gefunden zu haben glaubt; nur: Prohibitionismus führt seinerseits zu massiven Kosten, massivem Kontrollverlust über den Markt, die Qualität und Zusammensetzung der Ware und vielen weiteren unerfreulichen Begleiterscheinungen, die seit etlichen Jahrzehnten hinreichend dokumentiert sein dürften.

    Wäre es nicht also an der Zeit, über ein anderes Signal nachzudenken, Frau Dyckmans? Eines, das weniger Existenzen ruiniert? Gar preiswerter ist - obwohl; wenn das Geld eh übrig ist... bestimmt läßt sich auch eine teure Lösung finden, die trotzdem Leib und Leben der Verbraucher schont? DAS ist eigentlich die Aufgabe einer Politikerin in ihrem Amt, Frau Dyckmans - DARÜBER nachzudenken und zu sprechen - selbst, wenn noch keine fertige Lösung aus dem Stehgreif parat sein sollte.

    Jedenfalls hat es die Thematik sogar endlich einmal in die deutsche Ärztezeitung geschafft, was aus meiner Sicht auch schon ein entscheidender Schritt ist. Ich lese dieses Blatt nicht regelmäßig; die letzte cannabisbezogene Thematik dort, die mir in Erinnerung geblieben ist, war die Erwähnung der Markteinführung von Sativex im letzten Jahr.

    Und diesmal wirklich hilfreich: Die Streckmittelproblematik wird in diesem Zusammenhang tatsächlich explizit thematisiert, was in gesundheitsbezogenen Fragen ja durchaus nicht ganz unerheblich sein sollte. Vielleicht bringt dies ja den einen oder anderen praktizierenden Therapeuten aus den Reihen der Medizin wenigstens einmal dazu, über die Sache nachzudenken und Patienten, Kinder und Eltern in den Räumlichkeiten seiner Praxis zumindest halbwegs unvoreingenommen und neutral zu informieren.

    Hier, für alle, der Link zur Kenntnisnahme: Cannabis: Dyckmans dagegen, Lötzsch dafür
    Geändert von Surak (09.02.2012 um 04:57 Uhr)

  6. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Surak für den nützlichen Beitrag:

    fufi (09.02.2012), Mazar (09.02.2012)

  7. #5
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    Schöne Sache!
    Liebe auf den ersten Stick

  8. #6
    User Avatar von Mazar
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    Sodele, da hab ich auch gleich mitgemacht...
    OT: Übrigens gibts dort auch die Möglichkeit seine Stimme bezüglich ACTA zu "erheben":

    https://www.dialog-ueber-deutschland...cms_idIdea=602
    LG

    Mazar

    Das Reh springt hoch, das Reh springt weit...warum auch nicht, es hat ja Zeit!

  9. #7
    User Avatar von Nancy Botwin
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    Karl F. (36) war, wenn man so sagen will, eine Bereicherung für dieses Land.
    Arbeitgeber, Steuerzahler, sozial engagiert, stehts motiviert, gut gelaunt und allseits beliebt.
    Im September 2010 wurde Karl F. auf seinem Weg vom Büro nach hause von Verkehrspolizisten
    angehalten, da sein linker Scheinwerfer nicht richtig funktionierte.
    Er versicherte die Reperatur in Kürze vornehmen zu lassen.- Grund genug für die Polizei,
    Herrn F. einer intensiven Befragung über seine Privatangelegenheiten zu unterziehen:

    "Wann haben Sie zuletzt getrunken?"- "vor 3 Monaten."
    "Haben Sie schonmal Betäubungsmittel konsumiert."- "Nein."
    "Dann hätten Sie ja bestimmt nichts gegen einen Schnelltest einzuwenden.
    Steigen Sie bitte aus. Führen Sie den Finger mit geschlossenen Augen zu ihrer Nase... " etc.
    "Hier gibt es eine Toilette, bitte geben Sie eine Urinprobe ab."

    "Ist das so üblich? Ich habe doch nur einen kaputten Scheinwerfer." -
    "Natürlich ist das so üblich, das ist eine Routinekontrolle."
    Karl F. gibt nach.
    Der Schnelltest reagiert auf Cannabis. Er hatte 2 Tage zuvor Gras geraucht.
    Er versicherte noch nie unter Cannabiseinfluss Auto gefahren zu sein und dass der Test nichts über
    seinen derzeitigen Zustand aussagt.
    Sein Wagen wurde von einem der Polizisten nach Hause gefahren und Karl F. wurde zur Blutabnahme mitgenommen.

    Etwas später erhielt er die Mitteilung, dass sich Hinweise auf einen regelmäßigen Cannabiskonsum
    in seinem Blut befänden und er seinen Führerschein abzugeben hätte.
    Er versuchte gerichtlich Klarheit über den Vorfall zu schaffen, denn die Beamten hatten ihn bei der Kontrolle falsch belehrt. Das war dem Richter egal, der Cannabiskonsum wurde ja nachgewiesen.
    Karl F. verließ das Gericht mit nichts mehr, als nur weiteren Kosten.

    Da der Führerschein ausschlaggebend für seinen beruflichen Erfolg war, folgte bald die Pleite und Entlassung seiner Angestellten.
    Alles was Karl F. war: Arbeitgeber, Steuerzahler, sozial engagiert, stehts motiviert u. gut gelaunt....
    ist er nun nichtmehr. Der Entzug seiner Existenzgrundlage, die zermürbende und teure Maschinerie der MUP führten zur Verschuldung und Depression.

    Karl F. sagt: "Dass man in Deutschland jetzt schon wegen 'Nüchtern am Steuer' seinen Führerschein verliert, ist bedenklich."
    Nancy Pants has fancy plans.

  10. #8
    User Avatar von Surak
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    Geändert von Surak (13.05.2012 um 22:16 Uhr)

  11. #9
    User Avatar von sveausDE
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    mein Komment auf der Seite wurde zensiert und nicht gebracht ...

    nur weil ich geschrieben habe das es nie eine Freigabe geben wird solange die Alkohol und Pharmaindustrie fleissig weiter Parteispenden machen werden


  12. #10
    User Avatar von Surak
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    Ja, kann sein - aber denk mal einen Schritt weiter: Vielleicht geschah das nur deshalb, weil das nicht stimmt. Vielleicht wollen sie eine Lockerung (bestimmt wollen sie die) aber kommen nicht weiter, wenn Leute aus unseren Reihen kontraproduktive Sprüche raushauen und damit die Situation komplizierter machen, als sie eigentlich ist. Ich weiß aus sicherer Quelle, daß gute, vertrauenswürdige Leute aus dem Pharmabereich seit den 70er Jahren für eine medizinische Nutzung von Ganja einstehen - damals hatten sie aber anscheinend das Problem, daß sie nicht genug von Religion und Philosophie verstanden, um in dieser Sache weiterzukommen. Und heute hapert es bei den Hanfaktivisten hier und da noch ein bischen im Bereich der Gruppendynamik. Kennst du eigentlich die Geschichte von Oedipus?

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